»Beethoven-Aspekte«: Neuer Band der Musikwissenschaftlichen Schriften

2021 10 12 Schriftenband Beethoven 400x200


Im Oktober 2021 erschien der 17. Band der Schriftenreihe »Musikwissenschaftliche Schriften der HMTM«, die Prof. Dr. Claus Bockmaier herausgibt. Der Band »Beethoven-Aspekte. Spezifika und Tangenten in Literatur, Aufführungspraxis, Komposition« nimmt den Jubilar des Jahres 2020 unter verschiedenen Gesichtspunkten in den Blick, auch anhand ausgewählter Werke.

Zum einen beleuchtet die Schrift Beethovens Darstellung in der Literatur, insbesondere bei Romain Rolland und Stefan Zweig, zum anderen erörtert sie bestimmte Relationen zu anderen Komponisten, wie Haydn und Mozart im Kontext der Wiener Klassik, aber auch Schumann (erste und vierte Sinfonien) und Bartók (erstes Streichquartett). Die werkbezogenen Beiträge betreffen vornehmlich Beethovens Klaviersonaten und sein Violinkonzert op. 61, welches zudem eine ausgiebige interpretationsästhetisch-aufführungspraktische Erörterung erfährt.

In zwei Beiträgen widmet sich Claus Bockmaier, Professor am Musikwissenschaftlichen Institut der HMTM, bestimmten Kompositionen Beethovens: »Übersehene Besonderheiten und Anknüpfungspunkte in Beethovens Klaviersonaten« und »›Kritisierte‹ c-Moll-Werke von Haydn und Beethoven«. Prof. Dr. Friedrich Geiger, Leiter des Musikwissenschaftlichen Instituts der Hochschule, blickt im Kapitel »Formen nach Beethoven. Ein Analysemodell kompositorischer Rezeption anhand von Béla Bartóks Streichquartett Nr. 1 op. 7 und dem cis-Moll-Quartett op. 131« auf einen Wirkungsaspekt Beethovens in der Moderne.

Weitere Beiträge in der insgesamt 224 Seiten umfassenden Publikation stammen von Michel Reffet, Brigitte Vergne-Cain und Gérard Rudent, Oswald Panagl, Joachim Brügge sowie Bernadeta Czapraga.