4./5.7: Sinfoniekonzert des Münchner Schulmusik Orchesters

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Foto: Severin Vogl


Das Münchner Schulmusik Orchester (MSO) präsentiert am 4. und 5. Juli ihr diesjähriges Sinfoniekonzert in der Reaktorhalle der HMTM. Die Leitung übernehmen dabei Studierende des Profils Orchesterdirigieren, die dieses Programm unter Anleitung von Lancelot Fuhry erarbeitet haben.

Die Studierenden aus dem Bereich Lehramt spielen Werke von drei tschechischen Komponisten: Neben Bedřich Smetanas »Die Moldau« und Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 auch die »Ouvertüre für kleines Orchester« von Hans Krása. Das Werk von Krása nimmt dabei eine Sonderstellung ein, war er doch einer der im KZ Theresienstadt internierten Komponisten. Bekannt ist etwa seine Kinderoper Brundibár, die in Theresienstadt auch zu Propagandazwecken aufgeführt wurde. Auch die Ouvertüre für kleines Orchester ist in Theresienstadt entstanden. Krása wurde 1944 nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Das Münchner Schulmusik Orchester (MSO) setzt sich aus Lehramtsstudierenden zusammen, die ein Orchesterinstrument als Erstinstrument gewählt haben. Die Musikerinnen und Musiker sammeln auf hohem Niveau Ensembleerfahrung und lernen eine große Bandbreite sinfonischer Musik vom Barock bis hin zu zeitgenössischer Musik kennen. Ein weiteres Ziel der Orchesterarbeit liegt darin, fortgeschrittenen Lehramtsstudierenden mit dem Profil Orchesterdirigieren Gelegenheit zu geben, ein Sinfonieorchester zu leiten, dabei die Wirksamkeit ihrer Dirigiertechnik zu erproben und ihre Probenmethodik zu entwickeln. Seit dem Studienjahr 2019/2020 leitet Lancelot Fuhry das MSO.

Veranstaltungsdetails:
4. Juli und 5. Juli 2022, jeweils 19:00 Uhr
Luisenstraße: Reaktorhalle
Eintritt: 10 € / erm. 7 € (VVK über München Ticket)