XPLORE-Wettbewerb: Finalistinnen stehen fest

30. Januar ’24

Die Finalist*innen des erstmals ausgeschriebenen »XPLORE – Wettbewerb für neue Konzertformate« an unserer Hochschule stehen fest: Beim öffentlichen Pitch der Projektideen am Freitag, den 26. Januar 2024 in der Reaktorhalle der Hochschule überzeugten die Studierenden Henrike Legner und Ophelia Flassig sowie Lili Eisenberg und Sarah Luisa Wurmer mit ihren Projekten.

Insgesamt durften sich sechs ausgewählte Konzepte als 15-minütiger künstlerischer Projekt-Pitch vor Jury und Publikum vorstellen. Die Jury, bestehend aus Lehrenden verschiedener Bereiche der HMTM, der Studierendenvertretung und externen Mitgliedern, prämierte drei der vorgestellten Konzepte. Die ausgewählten Studierenden erhalten nun ein Produktionsbudget in Höhe von jeweils 3.000 Euro, um damit ihr Projekt im Rahmen eines öffentlichen Wettbewerb-Finales am 17. Mai 2024 konkret umzusetzen. Im Finale liegt die Entscheidung dann beim Publikum, das einen Publikumspreis in Höhe von 1.000 Euro an eine der drei Finalistinnen vergeben darf.

Blick von der Bühne in der Reaktorhalle auf die Zuschauertribühne.
Foto: Gregory Giakis

Die ausgewählten Projekte im Überblick:

»MetrOstinato« von Henrike Legner und Ophelia Flassig verbindet als mobiles Format ästhetische Momente an Spielorten des Alltags mit einer szenischen Aufführung an einem etablierten Kulturort.
Barocke Instrumente und alte Musik werden aus ihrem üblichen Konzertkontext herausgelöst und für die Stadtbevölkerung erfahrbar gemacht. Gleichzeitig wird die Klangwelt der U-Bahn (»Metro«) in Ton und Bild zurückgespiegelt und im Konzertraum in einen musikalischen Dialog gesetzt, der Vergangenheit und Gegenwart verbindet.

Mit ihrem Projekt »BACK TO BLACK« widmet sich die Pianistin Lili Eisenberg dem Thema konstanter Überreizung in unserem Alltag und verbindet dies mit dem durch Social Media entstehenden Präsentationsdruck auf junge Künstler*innen. Ihr performatives Dunkelkonzert rückt das gemeinsame Hören und Erleben von Musik wieder in den Vordergrund.

Das interdisziplinäre Konzept von Sarah Luisa Wurmers Projekt »EndlichkeitsRAUSCH« verbindet eine Komposition für Basszither mit Improvisation und einem fiktionalisiert dokumentarischen Text in einer Musik-Sprachperformance. Mit dem Thema Endlichkeit und Vergänglichkeit greift das Ensemble ein zentrales, zeitloses Thema des Menschseins auf. Durch sein besonderes Bühnensetting ermöglicht das Konzertformat multiple Perspektiven und Wahrnehmungsebenen für das Publikum.