Open Access

Open Access ist heute internationaler Standard des wissenschaftlichen Publizierens im Internet, mit dem Ziel, Forschungsergebnisse weltweit frei zugänglich zu machen. Für die HMTM ergeben sich daraus zahlreiche Möglichkeiten, Publikationen von Hochschulangehörigen, aber auch Audio- und Videomaterial online zugänglich zu machen. Die Bibliothek organisiert diese Veröffentlichungen als Open Access über ihre Digitale Sammlung.

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Foto: Franca Wrage

Politisch gewollt

Bereits 2003 wurde in der sogenannten Berliner Erklärung, die als Meilenstein der internationalen Open-Access-Bewegung gilt, gefordert, dass wissenschaftliche Fachliteratur, aber auch das kulturelle Erbe in Form von Bildern, Audios, Videos, Texten im Internet frei zugänglich sein müsse. Bis 2023 wurde die Berliner Erklärung von mehr als 750 Institutionen weltweit unterzeichnet, darunter auch die Hochschulrektorenkonferenz.

Nach einer Entscheidung der EU-Mitgliedstaaten vom Mai 2016 müssen ab 2020 alle wissenschaftlichen Publikationen zu Ergebnissen öffentlich finanzierter Forschungsarbeiten frei über das Internet zugänglich sein. Im August 2016 stellte dann das Bundesministerium für Bildung und Forschung seine Open-Access-Strategie für alle durch das BMBF geförderten Projekte vor und forderte die Länder auf, ebenfalls Open-Access-Strategien zu entwickeln. In Bayern liegt zwar noch keine Strategie vor, doch nach dem Willen der Bayerischen Staatsregierung soll der Bayerische Bibliotheksverbund in Kooperation mit den beteiligten Hochschulen eine bundesweit führende Rolle im Open Access einnehmen.