Hochschulwettbewerb »music matters« 2026: Preisträger*innen stehen fest

Mit einem 1. Preis ausgezeichnet wurden: Andreas Kammenos (Historische Aufführungspraxis) | Liedduo Henrike Legner / Utako Endo (Liedgestaltung) | Anna-Marie Schäfer (Holzblasinstrumente)

30. April ’26

Am Donnerstag, den 23. April 2026, fand im Großen Konzertsaal in der Arcisstraße zum 2. Mal der Hochschulwettbewerb »music matters« statt. Der Wettbewerb, der von der Hermann und Gertraud Angerer Stiftung großzügig unterstützt wird, richtet sich ausschließlich an Studierende der HMTM, um sie in ihrer künstlerischen Entwicklung zu fördern.

In diesem Jahr war der Wettbewerb in den Fächern Historische Aufführungspraxis, Liedgestaltung und Holzblasinstrumente ausgeschrieben. Folgende Preise wurden vergeben:

Andreas Kammenos mit Blockflöte
Foto: Irene Zandel

Den 1. Preis im Fach Historische Aufführungspraxis erspielte sich Andreas Kammenos (Blockflöte, Klasse Prof. Saskia Fikentscher). Er überzeugte die Jury besonders durch seine ungewöhnliche und couragierte Programmauswahl. Des Weiteren vergab die Jury noch einen Sonderpreis an Rodrigo Belío (Cembalo, Klasse Prof. Christine Schornsheim) für besonders gute Ornamentik und Verzierung.

Liedduo Henrike Legner und Utako Endo
Foto: Viktoria Matt

Im Fach Liedgestaltung erhielt das Liedduo Henrike Legner (Klasse KS Prof. Christiane Iven) und Utako Endo (Klasse Prof. Gerold Huber) den 1. Preis. Sie beeindruckten mit einem Konzept, in dem sich Moderation, ausgewählte Texte und musikalischer Vortrag zu einem Gesamtkunstwerk verbanden. Die Jury vergab zudem einen geteilten 2. Preis an die Liedduos Madeleine Maier (Klasse Prof. Daniela Sindram) / Miku Hirano (Klasse Prof. Fritz Schwinghammer) und Antonia Modes (Klasse Melanie Maennl) / Miku Hirano (Klasse Prof. Fritz Schwinghammer).  

Saxophonistin Anna-Marie Schäfer
Foto: Florian Fries

Den 1. Preis im Fach Holzblasinstrumente vergab die Jury an die Saxophonistin Anna-Marie Schäfer (Klasse Prof. Koryun Asatryan). Sie begeisterte mit intensivem Spiel, einer feinsinnigen Moderation und einem collageartig gestalteten Programm, in dem die Werke einander kommentierten und ergänzten. Der Fagottist Elias Schneider (Klasse Prof. Dag Jensen) und dem Flötisten Manuel Ebert (Klasse Prof. Andrea Lieberknecht) wurde ein geteilter 2. Preis zugesprochen.  

Die insgesamt 14 Teilnehmer*innen stellten sich in einem öffentlichen Wertungsspiel der Jury bestehend aus Prof. Anna Buchberger (HMTM), Elisabeth Ehlers (Künstlersekretariat am Gasteig), Prof. Saskia Fikentscher (HMTM, Fach: HAP), KS Prof. Christian Gerhaher (HMTM, Fach: Liedgestaltung), Prof. Lydia Grün (HMTM, Präsidentin, Vorsitz), KS Prof. Christiane Iven (HMTM, Künstlerische Leitung), Prof. Andrea Lieberknecht (HMTM, Fach: Holzblasinstrumente) und Dr. Tobias Reichard (HMTM).

Der Hochschulwettbewerb »music matters« rückt die künstlerische Präsentation in den Kontext aktueller gesellschaftlicher Fragen wie Diversität und Erinnerungskultur. Diesem Anliegen folgt auch die Repertoirevorgabe: Verlangt werden u.a. Werke politisch verfolgter Komponist*innen, Kompositionen von Frauen sowie Stücke aus dem 21. Jahrhundert. Jeder Beitrag verbindet einen musikalischen Vortrag mit einer eigens konzipierten Moderation.

Die Preisträger*innen werden am 9. Juli 2026, 19:00 Uhr im Großen Konzertsaal (Arcisstraße 12) beim Preiskonzert zu hören sein.