Prof. Terri Lyne Carrington

Professorin für Artistic Innovation and Gender Justice in Jazz
Jazz Institut
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Foto: Erik Bardin

Biografie

Terri Lyne Carrington ist NEA Jazz Master, Doris Duke Artist und vierfache Grammy-Gewinnerin. Sie ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Berklee Institute of Jazz and Gender Justice sowie künstlerische Leiterin des Next Jazz Legacy Programms (eine Zusammenarbeit mit New Music USA). In ihrer Karriere ist sie mit Größen wie Herbie Hancock, Wayne Shorter, Stan Getz, Esperanza Spalding und vielen anderen prägenden Jazz-Persönlichkeiten aufgetreten und hat an mehr als 100 Aufnahmen mitgewirkt.

Für ihr künstlerisches Schaffen und ihr Engagement für Bildung erhielt Terri Lyne Carrington bereits die Ehrendoktorwürde der York University, der Manhattan School of Music und des Berklee College of Music. Die von der Kritik gefeierte Veröffentlichung Waiting Game (2019) von Terri Lyne Carrington + Social Science wurde mit dem angesehenen Edison Award für Musik und einer Grammy-Nominierung ausgezeichnet. Im Herbst 2022 veröffentlichte sie die bahnbrechende Songbook-Sammlung »New Standards: 101 Lead Sheets By Women Composers«, begleitet von dem gefeierten Album »new STANDARDS vol.1« und der Installation »New Standards« als Teil des »Jazz Without Patriarchy Project«. Für ihr Album »We Insist! 2025«, das sie zusammen mit Christie Dashiell eingespielt hat, ist sie 2026 erneut für einen Grammy in der Kategorie »Best Jazz Vocal Album« nominiert.

Ihren Unterrichtsansatz beschreibt Prof. Terri Lyne Carrington so:

»Im Zentrum all meines Tuns stehen gegenseitiger Respekt und Zusammenarbeit, auf der Bühne genauso wie im Unterricht. Wenn ich junge Musikerinnen und Musiker unterrichte, teile ich mein Wissen und meine Erfahrungen, aber ich erhalte genauso viel von ihnen zurück. Im Jazz geht es immer um Kreativität und Freiheit. Künstlerische Innovation entsteht durch neue Perspektiven und Freiräume. Meine Arbeit für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Jazz hilft dabei, dass mehr Raum für neue Geschichten und neue Sounds im Jazz entsteht. Das treibt mich an.«