Dr. Verena Mogl

Wissenschaftliche Mitarbeiterin für DFG-gefördertes Forschungsprojekt zum Musiktheaterschaffen in Taschkent während der Jahre der Evakuierungen (1941–1943)
Musikwissenschaftliches Institut
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Biografie

Seit Januar 2025 arbeitet Verena Mogl als wissenschaftliche Mitarbeiterin der HMTM an ihrem durch die DFG geförderten Forschungsprojekt zum musikalischen Leben und insbesondere dem Musiktheaterschaffen in Taschkent zwischen 1941 und 1943.

Davor war sie von Winter 2021 bis Ende 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Netzwerk 4.0 der Musikhochschulen, ab April 2025 auch als Mitglied der Geschäftsführung. Ihr inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Entwicklung digitaler Lehr- und Lernmaterialien, zudem war sie als Teilprojektleiterin verschiedener Digitalisierungsvorhaben in der wissenschaftlichen und künstlerischen Lehre eingebunden. Zusammen mit ihren Kolleg*innen konzipierte sie an verschiedenen Standorten digitale und hybride Veranstaltungsformate und führte diese auch durch.

Von Herbst 2019 bis Ende 2021 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg tätig, davon zu 50% in der Lehre im Bereich Musikwissenschaft. Die andere Hälfte ihrer Arbeitszeit gehörte der künstlerischen Leitung und Projektleitung der akademie kontemporär, einer Sommerakademie für zeitgenössische Musik, junge Musiker:innen und Komponist:innen. Die Akademie war Teil des von der EU geförderten Ulysses-Netzwerks. Außerdem war sie Projektleiterin des Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreises. 

Zwischen 2016 und 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für kulturelle Innovationsforschung / iki-new Classical e.V. der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Zu ihren Aufgaben dort gehörte die Projektleitung der Sommerakademie Opus XXI / ISACM und die Projektleitung des Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreises.

Ihre Dissertation zu dem polnisch-jüdischen Komponisten Mieczysław Weinberg schloss sie 2014 ab, davor war sie eingebunden in ein DFG-gefördertes Projekt zu der Sängerin und Komponistin Pauline Viardot an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Nach Abschluss der Dissertation war sie als Herausgeberin und Projektmanagerin der Plattform nelou.com tätig.

Verena Mogl absolvierte ein Studium (M.A.) der Historischen und Systematischen Musikwissenschaft sowie der Neueren deutschen Literatur an der Universität Hamburg. 

Bevor sie in den universitären Bereich wechselte, war Verena Mogl in der Musikbranche tätig und hat vor allem in der Hamburger Dual-Bar und dem Club Lounge am Hans-Albers-Platz Platten aufgelegt. Vor ihrem Umzug nach Hamburg war sie in Berlin bei der inzwischen leider eingestellten Plattform rap.de beschäftigt, wo sie die Magazin-Sektion des Portals betreut, und Online-Radio gemacht hat. 

Forschungsschwerpunkte

  • Sowjetische Musikgeschichte
  • Musik und Symbolismus
  • Das deutsch-sowjetische Kulturabkommen und die Musik
  • Sowjetischer Zeichentrickfilm